Garmisch Partenkirchen

Garmisch Partenkirchen

Ausflugsziel Garmisch-Partenkirchen

Der bekannte Wintersportort Garmisch-Partenkirchen ist zugleich Kreisstadt und Zentrum des Werdenfelser Landes.
Die Kleinstadt mit ihren historischen Gassen ist ein beliebtes Ferienziel für die ganze Familie und wird ganzjährig gern von Wanderern, Hobbyfotografen und Sportlern besucht.

Neun Kilometer südwestlich von Garmisch-Partenkirchen liegt der Eibsee, eingebettet in eine romantische Kulisse unterhalb der Zugspitze, umgeben von den Höhenzügen des bayerischen Wettersteingebirges. Der im Privatbesitz befindliche Alpensee gehört zur Gemeinde Grainau. Aufgrund seines klaren, grün schimmernden Wassers und seiner Lage zählt der Eibsee zu den schönsten Seen der Alpen.

Garmisch-Partenkirchen ist ein idealer Ausgangspunkt für Bergwanderungen. Von dort aus kannst du auch auf die Zugspitze wandern.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Vorwort
  2. Zugspitze
  3. Mittenwald
  4. Wandern
  5. Eibsee
  6. Geroldsee
  7. Barmsee
  8. Riegsee
  9. Fazit


Entdecke beim Altstadtbummel die originellen Lüftlmalereien an den Fassaden vieler Häuser. Schöne Fotomotive sind die Werdenfelser Bauernhäuser mit den reich verzierten Balkonen und die Biedermeier-Fresken am Gasthaus Husar. Einen Besuch lohnt die aus dem 13. Jahrhundert stammende Alte Kirche, die im romanisch-gotischen Baustil errichtet wurde. Besonders beeindruckend sind die Chorfenster mit den gotischen Glasmalereien aus dem 15. Jahrhundert und der barocke Hochaltar. Die Stadt Garmisch-Partenkirchen besteht aus den beiden Stadtteilen Garmisch und Partenkirchen.

Im historischen Ortsteil Partenkirchen findest du die Freskenmalerei des Künstlers Heinrich Bickel, der den in der Ludwigstraße gelegenen Gasthof Fraundorfer mit dem Motiv einer prächtigen Bauernhochzeit schmückte. Auf fünf Etagen kannst du im nahe gelegenen Werdenfelser Heimatmuseum in der Geschichte des Werdenfelser Landes stöbern. Schöne Fotospots findest du an der Pfarrkirche, der Sebastianskirche und dem Brunnen am Kirchplatz.


Grandiose Aussicht über den Wolken

 

Über den Wolken ist die Aussicht grandios. Die Zugspitze Höhe beträgt 2.962 Meter. In beinahe 3.000 Metern Höhe stehst du vor einem einzigartigen Panorama. Am goldenen Gipfelkreuz sind um dich herum gewaltige Gipfel und ein schier endlose Weite. Um auf die *Zugspitze zu gelangen, kannst du durch die Partnachklamm wandern. Von Garmisch-Partenkirchen aus führt die anspruchsvolle Wanderstrecke auf insgesamt 21 Kilometern bis zum Gipfel.

Der Startpunkt für die Tour befindet sich am Garmisch-Partenkirchener Olympia-Stadion. Gleich darauf geht es bergan durch die Partnachklamm, vorbei am rauschenden Wasser. Am Ende der Klamm führt der Weg über die Straße in Richtung Reintal. Diese Straße mündet schließlich in einen Weg, der zur Reintalangerhütte in 1.369 Meter führt. Hier gibt es Übernachtungsmöglichkeiten. Der Wanderweg führt bis zum Sonn-Alpin, dem Bahnhof der Zahnradbahn.

Mit der Zugspitzbahn kannst du von hier aus auf die Zugspitze fahren. Die moderne Seilbahn, die am 21. Dezember 2017 ihren Betrieb aufnahm, ersetzt die bis dahin genutzte Pendelseilbahn. In einer bodentief verglasten Großraumkabine schwebst du dem Gipfel entgegen und kannst dabei schöne Fotos von der Zugspitze und dem Hochgebirge schießen. Die aktuellen Zugspitze Preise findest du auf der Webseite der Bergbahn.

Mittenwald – Luftkurort inmitten des Wetterstein- und Karwendelgebirges

 

Im oberen Isartal zwischen dem Wetterstein- und dem Karwendelgebirge liegt Mittenwald. Der Luftkurort mit den großzügigen Parkanlagen und der Pfarrkirche St. Peter und Paul mit dem barocken Kirchturm zählt zu den beliebten Erholungszielen von Familien, Wanderern und Bergsteigern. Im historischen Zentrum findest du schöne Fotomotive an den kleinen Bachläufen und den Plätzen mit den alten restaurierten Häusern.

Eine hölzerne Riesengeige im Zentrum des Ortsteils Gries weist auf die jahrhundertealte Geigenbautradition des Ortes, in dem heute noch Handwerker im Geigenbau unterrichtet werden, hin. In Mittenwald wandern lohnt sich, denn es führen schöne Wanderwege durch das Hoffeld bis zum Naturschutzgebiet Riedboden. Die acht Kilometer lange Wanderstrecke, die auch von unerfahrenen Wanderern und Kindern zurückgelegt werden kann, gehört zu den gemütlichsten und Wanderungen in der Alpenwelt.

Tolle Fotomotive zwischen Wäldern und Seen

 

Der Ausgangspunkt ist der südlich des Ortes gelegene Parkplatz am Riedboden. Die gesamte Strecke verläuft flach in südlicher Richtung und führt zunächst an der Isar entlang. Später wanderst du durch die Wälder und kannst dabei Fotos von Wald, Wiesen und Berghängen schießen. Nachdem du die große Kehre im Riedboden erreicht hast, biegst du nach rechts ab und folgst dem Weg über die Isarbrücke bis in das nahegelegene Hoffeld. Am Ende des Hoffeldes führt der Weg über die Innsbrucker zurück zum Ausgangspunkt am Parkplatz im Riedboden.

Eine weitere beliebte Wanderung führt zum Wildensee. Bei der dreistündigen Wandertour werden circa sieben Kilometer zurückgelegt. Die Wanderung zum malerischen Wildensee ist auch für Kinder und Wanderer ohne Erfahrung geeignet. Zu den Besonderheiten dieser Tour gehören neben dem idyllischen Wildensee auch der unvergleichliche Panoramablick auf die umliegenden Alpengipfel, die ausgezeichnete Fotomotive bieten. Auf der abwechslungsreichen Rundtour gibt es zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, beispielsweise eine typische Mittenwald Hütte.

Wanderrouten für Familien, Anfänger und Fortgeschrittene

 

Die Wanderroute zum 1.136 Meter hoch gelegenen Wildensee beginnt oberhalb des Ortes an der Talstation der Kranzberg-Sesselbahn. Zunächst folgst du unterhalb des Parkplatzes dem Kreuzweg am Kalvarienberg. Anschließend zweigt die Wanderroute Nr. 829 nach links ab und führt oberhalb des Alpengasthofs Gröblalm vorbei. Nach einiger Zeit mündet der Wanderweg in die zum Berggasthof Wildensee führende Fahrstraße und verläuft dabei durch das Kranzberg-Skigebiet. Unterwegs wechseln sich flache und steilere Passagen ab.

Nach einer Rast am Berggasthof Wildensee folgst du dem Wanderweg 810 in Richtung Ehrenmal am Hohen Brendten. Dabei gelangst du zur Talstation der Luttenseelifte und kannst von dort über den Wanderweg 829 wieder zur Talstation der Kranzberg-Sesselbahn laufen. Solltest du von der Wanderung ermüdet sein, benutzt du einfach den kostenlosen Wander- und Gästebus der Alpenwelt Karwendel.


Farbenprächtig und romantisch den Sonnenaufgang am See genießen

 

Wenn möglich, solltest du bereits vor Sonnenaufgang zum See kommen. Am besten übernachtest du in einem Eibsee Hotel, dann bist du ganz in der Nähe und musst nicht zu früh aufstehen. Mit etwas Glück siehst du, wie die ersten Sonnenstrahlen den See in ein goldenes Licht tauchen und die Zugspitze im Hintergrund in rötlichen Farbtönen schimmert. Zu dieser Tageszeit kannst du mit deiner Kamera die Spiegelung der Sonne im smaragdgrünen Wasser besonders gut einfangen.

Einmal zum Eibsee wandern gehört zu den Höhepunkten eines Urlaubs in Bayern!

Am Eibsee kannst du auch bei düsterem Licht oder schlechtem Wetter schöne Aufnahmen machen. Zu den besten Fotospots gehören der Hinkelstein, die kleine Aussteigerinsel und die Sasseninsel. Die Spots sind vom Eibsee-Parkplatz leicht erreichbar, wenn du auf der rechten Uferseite am See entlang wanderst. Morgens, wenn noch keine Schiffe über den Eibsee fahren und das Wasser ruhig ist, kannst du dort traumhafte Bilder aufnehmen.

Der kristallklare grün schimmernde Gebirgssee bietet nicht nur viele schöne Fotomotive, sondern ist auch ein ideales Ausflugsziel für eine Wanderung mit der ganzen Familie. Die Umrundung des Sees ist zu jeder Jahreszeit möglich. Ein tolles Fotomotiv ist der zugefrorene See im Winter mit der Zugspitze im Hintergrund. Der gut ausgebaute Wanderweg führt über eine Strecke von sieben Kilometern und kann in zwei Stunden zurückgelegt werden.

Unterwegs findest du mehrere aussichtsreiche Einkehrmöglichkeiten. Am besten wählst du die Umrundung des Sees im Uhrzeigersinn, dann hast du gleich zu Beginn der Strecke eine wunderschöne Aussicht auf den See und die acht kleinen Inseln. Von diesem Punkt aus kannst du auch den idyllischen Gebirgssee mit seinen Inseln fotografieren.


In der Region gibt es eine Vielzahl interessanter Fotomotive.

 

Auf der Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald liegt der Geroldsee. Diesen Alpensee erreichst du über die Abfahrt Gerold. Auch hier lohnt es, frühzeitig aufzustehen und den glühenden Himmel der Karwendelbergkette bei Sonnenaufgang zu fotografieren. Schöne Motive bieten sich ebenfalls, wenn sich die Berge bei Windstille im See spiegeln.

Am Geroldsee kannst du öfter ein typisches Alpenglühen erleben. Der See ist außerdem von zahlreichen kleinen Hütten umgeben, die optimal als Vordergrundmotive geeignet sind. In den Sommermonaten, wenn häufig Frühnebel vom Barmsee herüberzieht, gelingen dir morgens einzigartige Aufnahmen. Wenn du deine Ferien im Frühling in Garmisch-Partenkichen verbringst, kannst du die Krokusblüten auf den Wiesen am Geroldsee fotografieren.

Wer lieber den Sternenhimmel bevorzugt zu fotografieren, kann am Geroldsee ohne weiteres tolle Nachtaufnahmen von der Milchstrasse machen.

Welche Orte sich am besten eignen für die Milchstrasse  zu fotografieren, findest du hier!

Die dunkelsten Orte für Sternenfotografie

Mehr zum Thema “Milchstrasse fotografieren”


Wandertouren rund um den Barmsee

 

Ein beliebtes Wanderziel ist der von Buckelwiesen des Werdenfelser Landes umgebene Barmsee. Neben einer schönen Aussicht auf die Gipfel des Karwendel- und des Wettersteingebirges hast du bei einer Wanderung um den Barmssee auch die Möglichkeit zum Baden. Die kurze Tour eignet sich für die ganze Familie und beginnt am Parkplatz beim Barmsee.

Folge der Beschilderung Richtung Barmsee und Grubsee und laufe auf dem leicht ansteigenden Wanderweg in Richtung Westen. Der Barmssee-Rundweg trägt die Wanderstrecken-Nr. 405 und ist gut ausgebaut. Zunächst führt der Wanderweg in einigen Kehren bergab zum Ufer des Barmsees. Von dort aus wanderst du entlang des Seeufers durch Schilf, Wald und Wiesen bis zur größten Badestelle. Hier solltest du deine Kamera zücken und den atemberaubenden Blick auf die Soierngruppe aufnehmen!

Gleich hinter der Badestelle zweigt der Wanderweg nach rechts in ein Waldstück ab. Der Pfad führt in einem großen Bogen über Weideland und führt danach wieder zurück zum Ausgangspunkt.

 


Der Riegsee in Garmisch

 

Ausgezeichnete Bade- und Fotografiermöglichkeiten gibt es auch am Riegsee, der zu den wärmsten Seen in Bayern zählt. Auf dem Riegsee-Rundweg findest du zahlreiche Bademöglichkeiten, ein Vogelschutzgebiet, schöne Kirchen, eine Alpaca-Farm sowie traumhafte Ausblicke auf die Berge und viele lohnenswerte Fotomotive.

Die Wanderung rund um den Riegsee nimmt rund drei Stunden in Anspruch und kann auch von ungeübten Wanderern oder Kindern mühelos bewältigt werden. Der Beginn der gemütlichen Wandertour, die über eine Strecke von 8,7 Kilometer führt, ist an der St. Leonhardikirche im Murnauer Ortsteil Froschhausen.

An dieser Stelle treffen sich jedes Jahr im November Hunderte von Reitern mit ihren Pferden zur Leonhardifahrt. Die Wanderstrecke führt zunächst auf einer asphaltierten Straße bis nach Egling.

 

Die schönsten Fotomotive am Riegsee findest du bei Sonnenuntergang, wenn sich die Sonne im See spiegelt.

Auf dem Rückweg führt die Wanderroute zunächst am Ufer des Riegsees und anschließend am Froschhauser See vorbei, wo du weitere Motive findest. In der warmen Jahreszeit kannst du auch im See baden. Nachdem du den Riegsee umwandert hast, gelangst du wieder zur Froschhausener St. Leonhard-Kirche, einem alten bayerischen Pilgerziel. Die römisch-katholische Wallfahrtskirche, die unterschiedliche architektonische Stile in sich vereint, ist ebenfalls ein bezauberndes Fotomotiv.

 

Vogelschutzgebiete, historische Kirchen und eine bezaubernde Landschaft

 

Dort beginnt der Feldweg, der durch den Campingplatz Brugger verläuft und zu einem kleinen Badeplatz führt. Im weiteren Verlauf der Rundwanderung gelangst du über Hofheim vorbei am Vogelschutzgebiet bis zum Riegsee. In Seenähe kannst du die Aussicht auf die schöne Landschaft genießen und direkt am Seeufer Aufnahmen vom See mit Wiesen und Bergen im Hintergrund machen.

 


Fazit:

Wer an der Unterkunft sparen möchte sollte in Grainau sich ein Zimmer suchen, und nicht unbedingt während den Ferienzeiten oder an Wochenenden! Je nach dem ob es bei dir die Zeit zulässt, solltest du unbedingt den Eibsee mit Besuch auf der Zugspitze einplanen. Der Ausblick von der Zugspitze ist überwältigend, und der Kaiser Schmarrn ist der Wahnsinn 🙂 Meine Fotoausrüstung habe ich dir verlinkt. Viel Spaß bei deinem Besuch in Garmisch-Partenkirchen.

 

Diese Ausrüstung solltest du auf deiner Fototour dabei haben!

Falls dir mein Blog Beitrag gefallen hat würde ich mich sehr freuen, wenn du den Beitrag mit deinen Freunden teilen könntest!
Wenn du mehr über Reisen in Bayern erfahren möchtest dann schau mal hier!

Bis Bald und Gut Licht!

Tobias

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Reiseziel Prag

Reiseziel Prag

Die Goldene Stadt an der Moldau

 

Prag die Hauptstadt der Tschechischen Republik, kurz Tschechien genannt, trägt seit jeher den Zusatz „Goldene Stadt“. Diese Bezeichnung wird darauf zurückgeführt, dass in früheren Jahrhunderten zahlreiche historische Kuppelgebäude und Kirchtürme vergoldet waren und heute noch sind. Darüber hinaus erscheint das gesamte Stadtpanorama in einem goldenen Schein der untergehenden Abendsonne.
Entstanden sein soll der Begriff „Goldene Stadt“ im 14. Jahrhundert, als Karl IV nach und nach die Gebäudedächer vergolden ließ. Wenn du heute nach Prag reisen willst, dann kannst Du Dich auf ein ebenso unterhaltsames wie abwechslungsreiches Sightseeing freuen. Reisen macht generell Spaß, doch eine Fahrt in die knapp 500 km² große Stadt an der Moldau mit ihren 1,3 Mio. Einwohnern ist ein Erlebnis der besonderen Art.
Sehenswürdigkeiten in Prag
  • Karlsbrücke
  • Prager Burg
  • Prager Wenzelsplatz
  • Altstädter Ring
  • Veitsdom
  • Pulverturm

 

Karlsbrücke

Mitte der 1350er-Jahre wurde unter der Regentschaft von Karl IV als dem damaligen Herrscher des Heiligen Römischen Reiches die Karlsbrücke errichtet. Sie ist gut einen halben Kilometer lang und bis zu 13 Meter hoch. Zu den Alleinstellungsmerkmalen der Karlsbrücke gehören die Madonnen und Heiligenfiguren an beiden Brückenseiten.

Von jeder Stelle auf der Karlsbrücke in Prag aus hast du einen wirklich einzigartigen Ausblick zu beiden Seiten der Moldau hin sowie über die angrenzenden Stadtteile von Prag. Die Karlsbrücke bei Nacht, oder anders gesagt eine Nacht auf der Karlsbrücke zu erleben ist ein Muss auf jeder Deiner Reisen in die Goldene Stadt.

Prager Burg

Dieses historische, man könnte sagen gewaltige Bauwerk gilt als die zurzeit weltweit größte geschlossene Burganlage. Mit dem Bau wurde im neunten Jahrhundert nach Christi Geburt begonnen. Heute ist die Prager Burg mit jährlich mehr als 1,8 Mio. Besuchern die Prager Sehenswürdigkeit Nummer Eins. Zum Burgkomplex gehören mehrere Burghöfe, der Ehrenhof mit Zugang vom Hradschin-Platz aus sowie ein weitläufiges Areal um das Burggelände herum als Gartenanlagen der Prager Burg.

Zu den begleitenden Bauwerken gehören der St.-Veits-Dom sowie der barocke Königspalast. Die Öffnungszeiten für Besichtigungen sind ganzjährig täglich von 09.00 bis um 17.00 Uhr; das Außenareal ist von 06.00 bis um 22.00 Uhr zugänglich. In einer Dauerausstellung wird die Geschichte der Prager Burg gezeigt. Von den Gartenanlagen aus hast Du einen geradezu atemberaubenden Panoramablick über die Stadt.

Prager Wenzelsplatz



Der Wenzelsplatz in der Prager Neustadt ist mit der Fläche von 45.000 m² einer der größten städtischen Plätze in Europa. Mit seinen Maßen von etwa 750 Metern Länge und bis zu 60 Metern Breite wirkt der Wenzelsplatz stellenweise wie eine überbreite Flaniermeile hier im Stadtzentrum. Der Platz wurde Ende der 1940er-Jahre nach dem Heiligen Wenzel benannt. Bis dahin war er als Mittelpunkt der Prager Neustadt der Rossmarkt.

Charakteristisch für den Wenzelsplatz ist das Heiligendenkmal mit den vier Landespatronen Heilige Agnes, Adalbert, Prokop und Ludmila. Der Platz ist umsäumt von Geschäften und Läden, von Gastronomie, Hotellerie sowie von Kinos, Diskos und Bars. Du wirst bei Deiner Pragreise sicherlich mehr als einmal den Wenzelsplatz überqueren.

Altstädter Ring



In der Prager Altstadt ist der Altstädter Ring mit seinen Ausmaßen von gut 9.000 m² der zentrale Marktplatz zum flanieren und shoppen, zum sehen und gesehen werden. Eyecatcher ist das Altstädter Rathaus mit seiner astronomischen Uhr. Der 70 Meter hohe Rathausturm ist weithin sichtbar. Die Uhr, unterteilt in Kalender nebst Tierkreis, schlägt stündlich und ist so eine ganztägige Touristenattraktion.

Der Sonnenanzeiger verschiebt sich mit dem Lauf der Sonne, ein Mondzeiger zeigt den Lauf des Mondes nebst den Mondphasen an, und die Ekliptik zeigt die Tierkreiszeichen. Zu einem großen Rathausrundgang gehören Rathausturm, Souterrain, Rathauskapelle sowie mehrere historische Säle. Der Königsweg als historische Route durch die Prager Innenstadt verläuft über den Altstädter Ring.

Veitsdom



Der St.-Veits-Dom, allgemein kurz Veitsdom genannt, ist die Kathedrale des Prager Erzbistums. Das Bauwerk aus den 1340er-Jahren befindet sich auf der Prager Burg. Im Verlauf seiner fast tausendjährigen Baugeschichte wurde der Dom in zahlreichen aufeinanderfolgenden Bauabschnitten erbaut. In der heutigen Zeit ist er das größte christliche Kirchengebäude in Tschechien. Der Dom besteht aus zwei Teilen und drei Schiffen.

Das Hauptschiff ist 124 m, das Querschiff 60 m lang. Mit seiner Höhe von 99 Metern bietet der Hauptturm von der Plattform aus einen Blick über das gesamte Stadtgebiet hinweg. Der Domschatz ist das Prunkstück unter vielen anderen historischen Schätzen. Besichtigungen sind ganzjährig und täglich ab 09.00 Uhr möglich; von April bis Oktober bis um 18.00 Uhr, ansonsten bis 16.00 Uhr.

Pulverturm



Den 65 hohen Prager Pulverturm findest Du direkt am Platz der Republik als der Grenze zwischen Prager Altstadt und Neustadt. Bei seiner Errichtung im 15. Jahrhundert war der Pulverturm ein wichtiger Pfeiler der damaligen Befestigung des Königshofes. Bis gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde in diesem Turm Schwarzpulver gelagert, daher stammt die heutige Namensgebung Pulverturm.

Hier beginnt der historische Königsweg hin zur Prager Burg. Der mehrere Meter hohe und breite Torbogen des freistehenden Turms ist nicht für den Straßenverkehr freigegeben. Da hast also die Gelegenheit, Dir die vielfältigen baulichen Details ganz in Ruhe und Muße aus der Nähe anzusehen.

Von hieraus gelangst Du dann mit wenigen Schritten direkt in die Prager Altstadt als einem weiteren Highlight auf Deinem Prager Städtetrip!

Mein Tipp:

Die tschechische Hauptstadt ist zu jeder Jahreszeit ein lohnenswertes Reiseziel. Die Sommermonate sind angenehm warm und nicht allzu heiß, während Minusgrade in den Wintermonaten eher die Seltenheit sind. Es ist also leicht, für eine Pragreise die passende Bekleidung mitzunehmen.

Die Stadt ist in 22 Verwaltungsbezirke aufgeteilt, und die ihrerseits in zahlreiche Stadtteile. Das historische Stadtzentrum ist insgesamt ein UNESCO-Weltkulturerbe, eins von insgesamt zwölf im ganzen Land. Tschechien ist mit knapp 80.000 etwa 8.000 km² größer als Bayern.

Die Auswahl an Unterkünften ist in der Landeshauptstadt ebenso groß wie auch vielfältig. Sie reicht vom Luxushotel mit bis zu fünf Sternen und über kleine Stadthotels, Pensionen und Fremdenzimmer bis hin zum Hostel für Jugendliche und Backpacker. Es ist sicherlich hilfreich, aber keineswegs überall notwendig, das Zimmer im Voraus zu reservieren. In der Multikulti-Stadt findest Du immer ein kostengünstiges Bett für einige Nächte.

Die Sehenswürdigkeiten in Prag sind so zahlreich und interessant, dass du ohne eine To-do-Liste leicht den Überblick verlierst. Egal mit welchem Verkehrsmittel du anreist, deine Unterkunft solltest du im Stadtzentrum buchen, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von der Stadt zu Fuß erreichen zu können. Dazu gehört natürlich auch ein Spaziergang über die Karlsbrücke. Die Karlsbrücke bei Nacht zu erleben ist ein unvergessliches Erlebnis.


Nicht ohne Grund heißt die Stadt auch “Stadt der Liebe”!

 

Falls ihr Euch Abends ins Prager Nachtleben stürzen wollt, dann habe ich ein Extra-Tipp und zwar ein richtig cooler Rooftop Club mitten in Prag.
Hier läuft sehr gute Musik und der Club ist echt sehr modern und mit einem Blick auf Prag bei Nacht der Wahnsinn!

 

Hier gehts zum Club (DUPLEX-Rooftop Club)

 

Schlusswort:

Meine Eindrücke von Prag waren total positiv, der Flair der Stadt, die sehr netten Menschen und obwohl soviel Tourismus dort herrscht ist die Stadt echt sauber. Um nicht alles schön zu reden ein Minuspunkt ist mir in Erinnerung. Du solltest wissen das wenn Du essen gehst, rechne nicht mit Überportionen, es ist ok aber nicht so wie in Deutschland.

Mich würde interessieren ob Du schon mal in Prag bzw. Tschechien warst? Oder hast Du vielleicht noch vor dir Prag anzuschauen?

Schreib es gerne in die Kommentare!

Ich hoffe dir hat der Blog Beitrag gefallen, vielleicht konnte ich dich motivieren einen Ausflug dort hin zu unternehmen, es lohnt sich definitiv wenn Du ein paar Tage einplanst.

 

Bis Bald

Tobias

 

Wie du am besten die Milchstrasse fotografierst, und was bei der Planung zu beachten ist, findest du hier!

Hier gehts zum Blog Beitrag!

Berchtesgaden

Berchtesgaden

Berchtesgaden

 

Inhaltsverzeichnis:

  1. Vorwort
  2. Schönau am Königssee
  3. Watzmann
  4. Obersee
  5. Maria Gern
  6. Rabenwand
  7. St. Bartholomä
  8. St. Sebastian in Ramsau
  9. Hintersee und Märchenwald
  10. Kamera Ausrüstung

 

 

Vorwort

 

Untrennbar mit Berchtesgaden verbunden ist der Königssee am Fuße des Watzmanns. Idyllische Postkartenmotive sind nicht nur der St. Bartholomä und die typischen Bootshäuser aus Holz, auch der Malerwinkel ist zu jeder Jahreszeit beliebt. Das kleine Fleckchen hat seinen Namen redlich verdient und wird schon seit vielen Jahrhunderten von Malern und Künstlern aufgesucht.

Der Königssee selbst liegt inmitten imposanter Berge und gleicht eher einen Fjord. Seine smaragdgrüne Farbe bezaubert Besucher und wird durch die ausgespülten Mineralien aus dem umliegenden Gebirge erzeugt. Bei einer Bootsfahrt mit den geräuschlosen Elektrobooten der Königsseeflotte kannst du die Ruhe der Natur ganz entspannt und ohne Lärm genießen.

Immer wieder beeindruckend ist das Echo vom Königssee, welches von den umliegenden Bergen zurückgeworfen wird. Allerdings sind die Ausflüge sehr gefragt und damit sind auch immer sehr viele Urlauber und Touristen unterwegs. Und auch das Wetter mit Regen und Nebel sorgt nicht immer für Fotos im Sonnenschein.

Die grünen Wälder und die tief abfallenden Felsen können bei schönem Wetter jedoch durchaus mit einem blau-weißen Himmel gekrönt werden. Für die atemberaubend schöne Kulisse kann es durchaus möglich sein, den Weg auch zweimal auf sich zu nehmen.

Insbesondere der Malerwinkel war durch seine unterschiedlichen Lichtverhältnisse bei Malern sehr beliebt. Allerdings herrscht rund um den Königssee grundsätzlich schwieriges Licht. Um die Mittagszeit hast du hier bei Sonne Gegenlicht und Morgens und nach dem Mittag liegt der See im dunklen Schatten der umliegenden und bis zu 1400 m hohen Berge.

 

Das romantische Schönau am Königssee

Direkt am See gelegen ist der kleine Ort Schönau der Ausgangspunkt für die Bootsfahrten über den romantischen Königssee. Schon Alexander von Humboldt bezeichnete den Ort und den See als eine der schönsten Landschaften im Berchtesgadener Land.

Schönau selbst ist ein typischer bayrischer Ort mit kleinen Fachwerkhäusern und Gassen, die sich perfekt als Fotomotiv eignen. Wenn im Sommer die Geranien blühen, sind die Häuser mit ihren Holzbalkonen besonders toll anzusehen. Vom Dorf aus starten auch die Boote über den Königsee und Wanderungen in die nähere Umgebung sind von hier aus sehr gut möglich. Direkt im Ort befindet sich auch die Talstation der Jennerbahn, welche dich bis zum Jenner auf 1800 m befördert.

Tolle Panoramabilder sind bei schönen Wetter von ganz oben sowie aus der Gondel möglich. Oft liegen das Dorf und er See auch noch im Nebel, doch das Wetter bessert meist, sobald man den Gipfel erreicht hat. Wenn auf den Gipfeln noch Schnee liegt, sehen die Fotos sogar im Sommer sehr beeindruckend aus.

Im Winter wird der Bootsverkehr auf dem See zwar eingestellt, aber die verschneite Winterlandschaft sorgt für beeindruckende Fotos bei mit einer durchgehenden Schneelandschaft.

 

 

Das beeindruckende Bergpanorama Watzmann

Das Watzmann-Massiv ist das Wahrzeichen des Berchtesgadener Landes und das dominanteste Bergmassiv der Berchtesgadener Alpen. Mit seiner Höhe von 2713 m thront der Berg mit seiner außergewöhnliche Form über den Tälern. Eigentlich gehören zum Berg noch sieben kleinere, welche einer Sage die Familie des König Watze darstellen.

Danach war der König Watze ein Tyrann und tyrannisierte das Berchtesgadener Land. Als Strafe wurde er von Gott mitsamt seiner Familie in Steine verwandelt. Das Bergmassiv stellt deshalb der Sage nach den Watzmann, die Watzmannfrau und die Watzmannkindern dar.

Ein besonderes Fotomotiv ist die Ostwand direkt hinter Sankt Bartholomä. Mit über 1800 m ist sie die höchste Felswand der Ostalpen. Ebenfalls ein tolles Fotomotiv ist die Eiskapelle am Fuße der Ostwand. Das am tiefsten liegende permanente Schneefeld der Alpen ist nach der Schneeschmelze eine Höhle aus Eis, die man gut zu Fuß erreichen kann.

Auf dem Weg dahin werden nicht nur Naturliebhaber von der Region begeistert sein, denn Licht und Schatten sorgen auch hier für sehr schöne Fotos. Der Weg selbst ist etwa 6 km lang und führt entlang des trockenen Bachbettes durch oftmals raues Gelände zwischen Felsbrocken hindurch. Der Anstieg über fast 250 m Höhenmeter ist dabei nicht immer ganz einfach. Hier werden ebenfalls ganz besondere Anforderungen an Panoramabilder und Landschaftsfotografien gestellt.

 

 

Der Obersee im Berchtesgadener Land

Viele tolle Fotomotive findest du auch bei einer Wanderung vom Königssee bis zum Obersee. Mit dem Boot kommt man bis an die Endstation Salet und wandert von da aus in etwa 15 min. zum See. Dieser liegt romantisch eingebettet ganz am Ende des Tales. Im glasklaren Wasser spiegelt sich das Hagengebirge und sorgt für tolle Motive. Die Felswände ragen zum Teil 1000 m in die Höhe, während sich die Landschaft im Süden leicht hügelig gibt.

Ebenfalls ein begehrtes Fotomotiv ist der Röthbachwasserfall, welcher aus einer Höhe von etwa 400 m auf den Almboden stürzt. Der entstandene Bach vereinigt sich weiter nördlich mit dem Landtalgraben und versickern in der Fischunkelalm.

Die über 500 Jahre alte Fischunkelalm auf einer Höhe von 620 m darf bei einer Fotosession im Berchtesgadener Land natürlich auch nicht fehlen. Die Alm selbst wird von Mitte Mai bis Mitte Oktober von zwei Sennerinnen bewirtschaftet und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Der See selbst speist den etwa 600 m langen Saletbach, welcher den relativ kleinen Mittersee bildet und sich ebenfalls für tolle Naturfotos eignet.

 

 

Wallfahrtskapelle Maria Gern

Immer wieder beeindruckend ist das Panorama mit der Wallfahrtskirche Maria-Gern und dem imposanten Watzmann im Hintergrund. Der kleine Ortsteil von Berchtesgaden bietet einen malerischen Blick auf das Berchtesgadener Tal. Immer im Vordergrund befindet sich dabei das als Hochzeitkircherl bezeichnete Kirchlein. Die kleine Kirche ist ein weit über Bayerns Grenzen bekanntes Postkartenmotiv und liegt perfekt eingebettet zwischen steil aufregagenden Bergen, grünen Wäldern und dem Watzmann-Massiv im Hintergrund. Das idyllische Postkartenmotiv erhälst du vom kleinen Hügel an der Gerner Straße.

Von hier aus kannst du die Kirche gleich von zwei Seiten aus toll in Szene setzen. Die schönsten Fotos entstehen dabei früh am Morgen, wenn die Sonne auf das Bergmassiv im Hintergrund scheint und am Nachmittag bei seitlicher Sonneneinstrahlung. Eine weitere schöne Position zum Fotografieren befindet sich am Waldrand entlang des Kneifelspitzweges.

Auch im Inneren von Maria-Gern findest du zahlreiche tolle Fotomotive. Der Marienzyklus an der Decke beeindruckt dabei genauso wie das Gnadenbild von Wolfgang Huber und das prachtvolle Rokoko-Gitter im hinteren Teil der Kirche.

 

 

Fotomotiv Rabenwand

Gemeinsam mit dem Malerwinkel gehört die Rabenwand zu den Aussichtspunkten, welche du gut zu Fuß erreichen kannst. Während am Malerwinkel oftmals mehr Menschen anzutreffen sind, ist der Aussichtspunkt etwas ruhiger gelegen, dafür aber auch etwas schwieriger zu erreichen.

Der Wanderweg beginnt am großen Königssee-Parkplatz führt bis zur Aussichtspunkt an der Raben-Wand. Von dem Aussichtspunkt aus lässt sich das Panorama hervorragend fotografieren, auch wenn die Lichtverhältnisse nicht immer optimal sind.

Am besten wanderst du schon am frühen Morgen zu diesem Spot, denn am Nachmittag scheint die Sonne im Gegenlicht von vorne. Am Morgen dagegen bringt die Sonne westlich des Königssees die Berge zum leuchten. Von der Raben-Wand aus bekommt man auch immer wieder die Boote auf dem See ins Bild, welche Wellen auf dem See erzeugen. Bei günstigen Wetterverhältnissen kannst du sogar von hier oben das berühmte Flügelhornspiel der Bootsführer hören, welches als zweifaches Echo von der Brentenwand zurückgeschlagen wird.

Sankt Bartholomä am Fuße des Watzmann

Was wären der Königsee und Berchtesgaden ohne Sankt Bartholomä und das idyllische Fleckchen am Fuße des Watzmanns-Berges.

Sankt Bartholomä ist das Wahrzeichen des Königssees und ein Touristenmagnet schlechthin. Wenn du mit einem der kleinen Boote von Schönau aus zur Halbinsel startest, kann man bei fast vollständiger Ruhe die Natur genießen. Sankt Bartholomä selbst ist eine weltbekannte Wallfahrtskirche, deren erste Erwähnung bis in das 12. Jahrhundert reicht.

Als Fotomotiv ist die kleine Kirche ebenfalls sehr bekannt. Am besten lässt sie sich bei der An- oder Abfahrt mit dem Boot fotografieren. Direkt darüber erhebt sich das beeindruckende Watzmann-Massiv, welches jedoch oft durch Wolken oder Nebel verhangen ist. Das ehemalige Jagdschlößchen auf der Halbinsel ist heute ein idyllisches Gasthaus und auch eine kleine Pause ist hier durchaus möglich.

 

 

St. Sebastian in Ramsau

Romantisch und ganz typisch für die Region liegt Ramsau inmitten beeindruckender Naturschönheiten. Der kleine Ort befindet sich in einem Tal umgeben von schneebedeckten Bergen und bietet zahlreiche beeindruckende Fotomotive. Insbesondere die Pfarrkirche St. Sebastian wurde auch von vielen Malern wie von Malern wie Wilhelm Bendz und Thomas Fearnley sowie Wilhelm Busch auf vielen Skizzen, Bildern und Gemälden festgehalten.

Auch heute noch ist die Kirche ein Fotomotiv, welches zu jeder Jahreszeit gern gewählt wird. Während früher als beliebte Perspektive die Sicht vom Westen her und vom ehemaligen Ortskern gewählt wurde, ist heute der Blickwinkel in die entgegengesetzte Richtung sehr beliebt. Dann fängt das Foto auch das Panorama mit Ramsauer Ache, Ertlsteg und der Reiter Alpe im Hintergrund ein.

Der Ort ist zudem Bayerns erstes Bergsteigerdorf und verschreibt sich einem sanften Tourismus und fördert zudem eine nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft. Rund um den Ort gibt es viele weitere sehenswerte Motive zum Fotografieren.

Empfehlenswert sind so auch die Hindenburglinde mit einem Stammumfang von fast 11 m. Der Baum steht oberhalb der Ramsauer Ache an der Deutschen Ferienroute Alpen-Ostsee. Mit der Wimbachklamm verfügt die Region über ein weiteres Naturphänomen. Vom historischen Klausbachhaus am Eingang der Klamm kannst du direkt eine Exkursion durch das Wimmbachtal und die Wimbachklamm starten.

Die hohen Felswände zu fotografieren ist oft gar nicht so einfach, aber es gibt zahlreiche Stellen, von denen aus das enge Tal sehr gut zu fotografieren sind. Ein ebenfalls hervorragendes Panorama erschließt sich enem bei einer Wanderung entlang des Soleleitungsweg zwischen dem Brunnhaus Söldenköpfl und der Schwarzbachwacht. Einst als Trasse für die Soleleitung von Berchtesgaden nach Bad Reichenhall angelegt, ist der Weg heute fast durchgängig sehr eben. Auf 900 m bekommt man dann den wohl den schönsten Panoramablick ins Ramsauer Tal und auf die gegenüberliegenden Berge.

Der See selbst und die Region waren auch oftmals Kulisse in vielen Filmen und Heimatserien.

 

 

Hintersee in Ramsau

Nur wenige Meter westlich vom Ortszentrum von Ramsau liegt der idyllische Hintersee, welcher mit seiner grünen Farbe und der ursprünglichen Natur immer wieder ein ganz besonderes Motiv für alle Naturliebhaber ist. Bei einem Spaziergang durch den Zauberwald kannst du die ganz eigene Stimmung auf Bildern eingefangen und dabei die Ruhe der Natur genießen. Die romantische Atmosphäre wird durch das Waldstück mit seinen uralten Kiefern und herab gestürzten Felsbrocken nochmals verstärkt. Der See selbst war schon immer ein beliebtes Motiv bekannter Landschaftsmaler wie Carl Rottmann und Ferdinand Waldmüller.

Auch jetzt noch ist der ein tolles Motiv nicht nur für professionelle Landschaftsfotografen. Alpenromantik pur kannst du auf deinen Fotos mit Motiven von umgestürzten Baumstämmen und mit dicken Moos überwucherten Steinen ganz schnell selbst erreichen. Besonders romantisch werden die Bilder, wenn der See früh am Morgen besucht wird. Dann liegt meist noch leichter Bodennebel über dem See und im Wasser spiegeln sich die umliegenden Berge.

Bei einer Bootsfahrt auf Bayerns saubersten Gebirgssee kannst du das Panorama wohl am besten genießen. Klares Wasser und die romantische Umgebung lassen sich so sehr gut auf Fotos verewigen. Immer wieder bezaubernd ist auch das Alpenglühen, wenn sich die von der Sonne rot gefärbten Berge im klaren Wasser ses Sees spiegeln. Durch Zufluss von frischen Wasser aus dem Gebirge ist der See jedoch sehr kalt und zum Baden auch in den Sommermonaten nur für Mutige geeignet.

 

 

Ausrüstung

Diese Sachen solltest du unbedingt dabei haben

 

Ich hoffe dir hat der Beitrag zum Reiseziel Berchtesgaden gefallen. Gerne darfst du ein Feedback in den Kommentaren schreiben!

Falls du meinen letzten Blog Beitrag zum Thema Nachtfotografie noch nicht gelesen hast, hier gehts zum Beitrag.

 

Bis Bald

 

Beste Grüße

Tobias

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